Sondervorstellung im Jakobmayer-Kino am 19. 9. 2019 um 15 h

Im Rahmen der Bayerischen Demenz-Woche und des Welt-Alzheimer-Tages wird im Dorfener „s’Kino“ ein Film zum Thema Demenz gezeigt. Der Anerkannte Helferkreis der Nachbarschaftshilfe Dorfen lädt dazu jeden Interessierten sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Wer den Film sehen möchte, sollte deshalb frühzeitig kommen.

Zum Film: Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.

 

ROMYS SALON ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und mit Augenblicken besonderer Verwirrung und bietet Gelegenheit, sich über die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu informieren.

 

Vorstellung: Donnerstag, 19.09.2019, Beginn: 15 Uhr, Ende: 16.30 Uhr

S’Kino im Jakobmayer, Unterer Marktplatz 34, 84405 Dorfen

Der Besuch dieser Sondervorstellung ist kostenlos.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung steht die Fachkraft des Helferkreises auf Wunsch gerne für Austausch und Informationen zur Verfügung. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!

 


Aktion "Sternstunden 2019" - Gutscheine für Schulsportartikel von Grundschul-Tafelkindern

 

Sternstunden ist eine Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Sie wird unterstützt von der Bayerischen Landesbank, dem Sparkassenverband Bayern, der Bayerischen Landesbausparkasse und der Versicherungskammer Bayern.

 

In diesem Jahr fördert der Verein Sternstunden e.V. ein Projekt des Landesverbands Tafel Bayern e.V. zur Beschaffung von Schulsportartikeln für Grundschul-Tafelkinder mit 100.000 €. Dafür werden Gutscheine an interessierte örtliche Tafeln ausgegeben.  Jeder Gutschein hat einen Wert von 70 € und darf nur für Schulsportartikel verwendet werden.

 

Die Dorfener Tafel hat im Rahmen dieser Aktion zunächst 20 Gutscheine erhalten, die an berechtigte Familien ausgegeben werden. Einlösen kann man diese Gutscheine beim Dorfener Sporthaus, mit dem eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.


Sommerferienausflug 2019 in den Wildpark Poing


Gemeinsame Aktion: Tafelkunden und -helfer reparieren Einrichtung


Erlebnis - Wanderung nach Eibach in den Pfingstferien 2019

Die Nachbarschaftshilfe organisierte für die zweite Pfingstferienwoche eine Wanderung für Kinder nach Eibach zum Spiel- und Bolzplatz an der Grundschule. Am Morgen des 18. Juni 2019 ging's dann bei herrlichstem Sommerwetter vom Dorfener Volksfestplatz los. Ausgestattet mit Brotzeit, Obst und reichlich Getränken machten sich 19 Kinder und 6 Begleiter entlang des Radwegs auf den Weg nach Eibach. Unterwegs sorgten Suchaufgaben und Rätselstops für Spannung und Kurzweil. Beim Wirt z'Eibach gab es dann erst einmal die wohlverdiente Einkehr, bevor dann endlich der Spiel- und Bolzplatz erobert werden konnte. Hier haben sich die Kinder und Jugendlichen so richtig aus getobt: schaukeln, wippen, rutschen, klettern am Seilturm, Tischtennis und Federball spielen, Seil springen, wurfboulen oder auf dem Fußballfeld verbissen um Ballbesitz kämpfen - von Müdigkeit oder gar Erschöpfung keine Spur! So war dann glücklicher Weise bei allen noch genügend Energie und Lust für den Heimweg zurück nach Dorfen übrig.


Grüntegernbacher Ministranten sammeln für die Tafel

Es ist erfreulich und besonders bemerkens-wert, wenn sich junge Menschen um die sorgen, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht und die auf die Hilfe anderer ange-wiesen sind. So die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei Grüntegernbach. Sie baten bei der Maiandacht in Engl-schalling die Gläubigen um Lebensmittel- oder Geldspenden für die Dorfener Tafel. Dazu gestalteten sie zusammen mit dem Chor Aufwind die Maiandacht, bei der die Spenden abgegeben werden konnten. Dies fand bei den Gläubigen großen Anklang und so kamen mehrere Kartons mit Lebens-mitteln und einiges an Geld zusammen. Kürzlich haben sie die Spenden an die Dorfener Tafel weiter gegeben.

 

Eine Initiative von jungen Menschen, die zur Nachahmung animieren sollte, und die in die gegenwärtigen Jugendinitiativen passt. Die Jugend wird aktiv und macht sich nicht nur Sorgen um ihre künftige Umwelt, sondern aktuell auch um die, die jetzt auf Hilfe angewiesen sind.            (fr)


Herbstferien 2018: Besuch im Indoor-Erlebnispark Erdino

Die eigentlich vorgesehene Wanderung zur Doagl Alm im Hochriesgebiet konnte wegen der zu geringen Temperaturen leider am 30.10.2018 nicht stattfinden. Dafür war das Alternativprogramm bei den Kindern ein voller Erfolg. Mit 42 Kindern von 4-17 Jahren starteten wir, nach einem gemeinsamen Frühstück im Büro der Nachbarschaftshilfe, mit dem Bus zum Erdino-Indoorpark nach Erding. Wir waren mit „die Ersten“ am Eingang und dann ging es auch gleich los. Schuhe aus und auf den Vulkan, den Walfisch und die anderen Spielgeräte. Die unglaubliche Spielfreude und der Bewegungsdrang der Kinder waren für die erwachsenen Begleiter kaum in Bahnen zu lenken. Dankbare Unterstützung bekamen die Begleiter von den älteren Kindern, die sich rührend um die „Kleinen“ kümmerten. Wettbewerbe beim Kisten-rutschen und auf dem Teufelsrad waren bei allen beliebt. Das Lachen und die Freude der Kinder waren lauthals wahrnehmbar.

Das Toben machte natürlich Hunger. Die mitgebrachte Brotzeit (belegte Semmeln, Brezn, Obst und natürlich was Süßes) wurde ergänzt durch Pommes Frites oder ein Stück Pizza.

Nach 4 Stunden im Spielpark traten wir den Rückweg nach Dorfen an. Warum jetzt schon, war da von allen Seiten zu hören.

Zum Schluss gab es für jedes Kind noch ein Eis, bevor sie von den erwachsenen Begleitern bei den Eltern zu hause abgeliefert wurden.

Ein schöner Tag, der den Kindern lange in Erinnerung bleiben wird.


Schulkinder spenden Bilder

 

Auch Schulkinder können der „sozialen Feuerwehr“ Dorfens helfen: Die Klasse 4bG der Grundschule Dorfen-Nord ging begeistert ans Werk und malte wunderbare Bilder für die Räume der Nachbarschaftshilfe Dorfen. Kurz vor Schuljahresschluss kam die ganze Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Verena Obermüller, ins Büro des Vereins und überreichte die farbenfrohen Kunstwerke. Die Vorsitzende, Ruth Wildgrube, bedankte sich ganz herzlich und erläuterte den Kindern, in welch unterschiedlichen Situationen die Mitglieder der Nachbarschaftshilfe Dorfener Bürgerinnen und Bürger unterstützen und ihnen helfen.


Ferienausflug 2018 in den Wildpark Poing

Zum Ende der Sommerferien 2018 schloss sich die Nachbarschaftshilfe Dorfen der Aktion Ferienspaß an und bot Kindern einen Ausflug in den Wildpark Poing an. Die Nachfrage war groß und so machte sich am Mittwoch, 5. September, bei schönstem Wetter eine gut gelaunte Gruppe – 29 Kinder mit 10 Betreuern – erwartungsvoll auf den Weg.

Die Busfahrt war gleich vorbei und schon konnten Rehe gestreichelt und gefüttert, Füchse gesucht und Wölfe beim Machtkampf beobachtet werden. Die Kinder ahmten den Ruf des Uhus nach, bewunderten die Pfauen und nach dem Mittagessen konnten sie sich auf dem großen Spielplatz so richtig austoben. Auch die Bären mussten natürlich bestaunt werden und krönender Abschluss war schließlich noch die Greifvogelschau. Alle staunten über die großen Adler, Eulen und Falken, die im Sturzflug und knapp über den Köpfen der Menge ihr Können zeigten.

 

Als der Bus wieder Richtung Dorfen fuhr, waren sich alle einig: Das war wirklich ein gelungener Tag!


Sommerfest 2018

 

Am Samstag, 14. Juli 2018, feierte die Nachbarschaftshilfe Dorfen ihr alljährliches Sommerfest.

Nachdem zunächst dunkle Gewitterwolken und erste Regentropfen das Vorbereitungsteam veranlasst hatten, die fertig hergerichteten Tische und Bänke eilig ins Trockene zu bringen, klarte der Himmel glücklicherweise doch noch rechtzeitig auf und die Mitglieder konnten bei schönstem Wetter im herrlichen Garten unseres Hausherrn ein fröhliches Fest mit anregenden Gesprächen feiern.


Geburtstagsspende

 

Immer wieder spenden Dorfener Bürgerinnen und Bürger ihre Geburtstagsgeschenke der Nachbar-schaftshilfe Dorfen.

So wünschte sich z.B. Max Schmid (2. v.r. mit Ehefrau Irmengard) zu seinem 90. Geburtstag anstelle von Geschenken Spenden für die Nachbarschaftshilfe, die er dann auch umgehend an den Verein überwies. Die beiden Vorsitzenden, Ruth Wildgrube (r.) und Monika Rudolf (l.), bedankten sich ganz herzlich bei dem Jubilar für die großzügige Spende.

 

Bei Kaffee und Kuchen konnten sie ihm und seiner Frau versichern, dass mit diesem Geld viel Gutes getan werden kann.


Nachbarschaftshilfe spendet Dorfener Tafel Sonnencreme

 

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Wer freut sich da nicht? Aber Achtung: Jeder weiß, wie wichtig ein guter Sonnenschutz für die Haut ist.

Damit auch die Kunden der Dorfener Tafel sich unbeschwert über sonniges Wetter freuen können, hat die Nachbarschaftshilfe Dorfen pünktlich zum Beginn der Badesaison 2018 die Dorfener Tafel mit Sonnencreme ausgestattet.

Die Aktion wird gut angenommen und so konnten bereits viele Familien versorgt werden.


Grundner würdigt hohes ehrenamtliches Engagement

Mit den drei Säulen nachbarschaftliche Hilfe, Tafel Dorfen und Helferkreis Demenz, sei die NBH ein unverzichtbarer Baustein im sozialen Netzwerk der Stadt. Das hat Bürgermeister Heinz Grundner bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Nachbarschaftshilfe Dorfen betont. Für Arbeit und Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer bedankte er sich herzlich – ganz besonders bei der langjährigen Vorsitzenden Hilde Mittermaier und ihrem Stellvertreter Norbert Döring, die zu den Neuwahlen nicht mehr antraten. Die ausgeschiedene Vorsitzende sei „immer mit gutem Beispiel vorangegangen“ und habe „gebrannt für die Sache, Menschen zu helfen“. Auch Döring habe für sein langjähriges Engagement als Stellvertreter und bei der Tafel höchste Anerkennung und Dank verdient.

 

Auch der Verein würdigte die Leistungen der Ausgeschiedenen. Mittermaier hatte in ihrem letzten Geschäftsbericht die Leistungen der Säulen des Vereins mit Daten untermauert. 734 Einsätze und 1675 Stunden haben zusammen die nachbarschaftliche Hilfe (326 Einsätze/593 Stunden) und der Helferkreis Demenz (408/1081) geleistet. Die Tafel wird von der NBH organisiert, Träger ist die mildtätige Nikolai-Stiftung der Stadt. Insgesamt 31 452 Kilogramm Warenspenden wurden eingesammelt und an 390 Kunden verteilt, die in 180 Haushalten leben. Im Schnitt kommen zu den wöchentlichen Tafel-Ausgaben 150 Erwachsene und Kinder. Die Waren spenden derzeit 20 Geschäfte aus Dorfen und Umgebung sowie Vereine und Privatpersonen.

Kassier Manfred Stiegler gab die Zahl der Vereinsmitglieder mit 132 an. 2017 standen 32 406 Euro Einnahmen 30 137 Euro Ausgaben gegenüber. In der Kasse seien 27 530 Euro, davon seien 11 400 Euro als Rücklage für Notzeiten. Der Vereine stehe auf einem „soliden Fundament“, der sich nicht unerheblich aus Spenden finanziert. Dazu gehöre auch die Leser-Hilfsaktion des Erdinger/Dorfener Anzeiger „Licht in die Herzen“.


Danke für die Spenden

Die verschiedenen Spenden für die Dorfener Tafel im vergangenen Jahr reichten von der kleinen Tüte mit Süßigkeiten von Kindern, die ihre Leckereien teilten, über den hübsch hergerichteten Teller mit selbstgebackenen Plätzchen, die großartige Spende der Kinder des Kinderhauses St. Wolfgang, die mit Nikoläusen für die Kinder und einer großen Menge haltbarer Lebensmittel für die Eltern überraschten.

 

Da wurde eine Tüte mit Nudeln abgegeben, ein Korb mit Kosmetikartikeln, ein großer Berg von liebevoll verpackten Geschenken der Kinder der Grundschule Schwindegg, die Kinder beschenkten, deren Eltern zur Tafel Dorfen kommen (18.12.2017), viele wunderschöne Adventssterne, die die Gärtnerei Gauster spendete,bis hin zu den kleineren und größeren Geldspenden. Geldspenden werden in vollem Umfang zugunsten der Menschen, die zur Tafel kommen, verwendet.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Spendern für diese Fürsorge. Fürsorge für die Mitmenschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Für sie ist die Tafel wichtig geworden. Dabei spielt weder die Nationalität noch die soziale Herkunft eine Rolle. Wer einen Ausweis vorzeigen kann, ausgestellt vom Sozialamt der Stadt Dorfen, kann das wöchentliche Angebot der Dorfener Tafel nutzen.

  

 

Wir wünschen Ihnen täglich einen Lichtblick, der Sie begleitet und erfreut, damit es für Sie ein gutes Jahr 2018 wird.


Helferkreis Demenz „Zeit für Sie“

 

Das angebotene niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebot wird vom Freistaat Bayern aus Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und zudem aus Mitteln der sozialen und privaten Pflegeversicherung gefördert.

Seit 2012 gibt es in Dorfen den vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) anerkannten Helferkreis Demenz. Pflegende Familien mit demenzkranken Angehörigen können sich dadurch eine regelmäßige Auszeit – Zeit für sich - gönnen, während die geschulten Helferinnen oder Helfer der Nachbarschaftshilfe Dorfen für ein paar Stunden zu den Erkrankten kommen. Die Kosten dafür (9 €/Std.) werden von den Pflegekassen bis zu max. 208 €/monatlich erstattet.

Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Nachbarschaftshilfe Dorfen e.V., Frau Mittermaier, Telefon 08081/9577260.  Zum Helferkreis Demenz ...


Dorfener Tafel ändert Öffnungszeiten

 

Erfreulicherweise ist die Anzahl der Tafelkunden zurückgegangen, deshalb wurde die Öffnungszeit entsprechend angepasst. Öffnungszeit ab November: Donnerstag von 14 – 17 Uhr.


REWE-Spendenaktion ein großer Erfolg

Kunden der Dorfener Filiale des REWE-Marktes haben mit dem Kauf von haltbaren Lebensmitteln die Dorfener Tafel unterstützt. Über 500 Stück der Fünf-Euro-Tüten kamen bei der REWE-Spendenaktion zusammen. "Ein beachtliches Ergebnis", wie Hilde Mittermaier, die Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Dorfen meint.

 

Die Tafeln in Deutschland übernehmen eine wichtige soziale Aufgabe: Sie unterstützen regelmäßig Bedürftige - Alleinstehende oder Familien mit Kindern - mit Lebensmitteln, die Großmärkte, Bäckereien, Metzgereien und Gärtnereien spenden. In Dorfen können so wöchentlich rund 200 Menschen unterstützt werden. 

Mittermaier: "Dass die REWE-Aktion in Dorfen wieder so erfolgreich möglich war, dafür herzlichen Dank an alle, die bei dieser zweiwöchigen Aktion zusammengewirkt haben: Dank an das REWE-Team, die vielen Helferinnen und Helfer der Dorfener Tafel, die zusätzlich Zeit für diese Aktion zur Verfügung stellten und ein- oder sogar mehrmals am Informationsstand waren, um auf die bundesweite Aktion aufmerksam zu machen. Ein großes Dankeschön geht auch an die vielen REWE-Kunden, die bei ihrem Einkauf auch die Bedürftigen bedacht haben und eine Tüte haltbarer Lebensmittel kauften und damit die Tafelausgabe mit haltbaren Lebensmitteln bereichern." 

 

Das Team des REWE-Marktes Dorfen unterstützt seit Beginn diese jährliche Aktion zugunsten der örtlichen Tafel. 


  

Die guten Seelen im orangen T-Shirt

Im Garten der Familie Numberger am Standort des Büros der Nachbarschaftshilfe Dorfen begrüßte die NBH-Vorsitzende Hilde Mittermaier (r.) Helferinnen und Helfer sowie zahlreiche Ehrengäste.                                                                                                 Foto: tr

 

Schwächeren helfen, ihnen zur Seite stehen, das ist es, was sich die Nachbarschaftshilfe Dorfen zur Aufgabe gemacht hat. Seit 15 Jahren engagieren sich dutzende Ehrenamtliche und geben anderen damit wieder Mut, Zuversicht und Vertrauen. Es ist viel Gutes passiert in den Jahren.

 

„Gemeinsam statt einsam“ ist seit 15 Jahren der Leitgedanke der Nachbarschaftshilfe (NBH) Dorfen. Der gemeinnützige Verein, der als auch als soziale Feuerwehr der Stadt tituliert wird, bietet schnelle und unbürokratische Unterstützung für Familien, Senioren, Bedürftige und Menschen in Notlagen. Unter dem Dach der NBH gibt es organisierte nachbarschaftliche Hilfe für Familien und Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die Dorfener Tafel, die an Bedürftige Lebensmittel ausgibt und den Helferkreis Demenz, der Angehörige mit an Demenz erkrankter Personen entlastet. Die Wertschätzung, die die Nachbarschaftshilfe genießt, zeigen die vielen Ehrengäste, die zur 15-Jahr-Feier kamen.

 

Vizelandrat Jakob Schwimmer würdigte den Sozialverein mit ganz wenigen, aber beeinruckenden Worten. „Ich sage Dankeschön im Namen des Landkreises, im Namen der Öffentlichkeit. Ihr seid nicht nur eine soziale Feuerwehr, ihr seit eine nicht mehr wegzudenkende Institution im Osten unseres Landkreises. Wenn man Danke sagt, so sagt man das oftmals so ganz leicht hin. Es kostet ja nichts. In dem Fall sage ich Danke, und das kommt vom Herzen.“

 

Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner bezeichnete die Arbeit der Nachbarschaftshilfe als „geballte Kraft des Ehrenamts für die Stadt Dorfen und die Mitbürger, die Hilfe bedürfen“. In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels, in denen sich auch Familienbiografien ändern würden, sei ein Hilfsangebot wie das der Nachbarschaftshilfe nicht hoch genug einzuschätzen. Nicht nur in Großstädten, auch in Dorfen sei in der Bevölkerung „eine gewisse Anonymisierung zu bemerken“, sagte Grundner. Dass Hilfsbedürftige trotzdem nicht alleine blieben, dazu leiste die Nachbarschaftshilfe einen großen Beitrag. Für den Einsatz der ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dankte Grundner im Namen der Stadt. Dem Dank schlossen sich auch Dorfens neuer Pfarrer Pater Janusz, der seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte, und die evangelische Pfarrerin von Taufkirchen und Dorfen. Annette Schumacher an. 

Reiner Haupka, der Vorsitzende des Mitte September gegründeten Landesverbandes der Tafeln Bayern, wurde in seiner Rede sehr politisch. Die Tätigkeit der ehrenamtlichen Helfer, die viel Freizeit opferten, sei „im Prinzip Arbeit des Staates. Doch wenn wir immer nach dem Staat rufen würden, würde sehr viel nicht funktionieren.“ Organisationen wie die Tafeln würden immer dort entstehen, „wo ein Mangel sichtbar ist“. Die Tafel hätten sich zu „einem Rettungsanker für Bedürftige“ entwickelt und seien heutzutage aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. „Ein Wegfall der Tafeln würde zu argen versorgungstechnischen Problemen führen",  sagte Haupka. Alleine in Bayern gäbe es 166. Tafeln, die 200 000 Bedürftige versorgten. 4500 ehrenamtliche Helfer würden sich zur Verfügung stellen, um die Menschen zu versorgen. 

Reiner Haupka, Vorsitzender des Landesverbandes der Tafeln Bayern (r.), überreichte an die NBH-Vorsitzende Hilde Mittermaier eine Urkunde.


Die sozialpolitische Situation in Deutschland würde dazu führen, dass die Tafeln wichtiger denn je würden. Dazu trage auch die drohende Altersarmut bei, denn bei immer mehr Menschen würde die Rente nicht mehr ausreichen. Wer heute 2000 Euro Renten beziehen wolle, müsse 45 Jahre ohne Ausfallzeiten gearbeitet und durchschnittlich 4500 Euro verdient haben. Der Durchschnittsverdienst in Deutschland liege aber bei 3022 Euro, viele Menschen würden weit darunter verdienen. Was das für die Rente bedeute, könne sich jeder selbst ausrechnen.

 

Im Mittelpunkt der Feier standen aber nicht die Festreden, sondern die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ihnen dankte die NBH-Vorsitzende Mittermaier für ihren unermüdlichen Einsatz. „Was alleine nicht möglich ist, das schaffen wir durch Zusammenhalt und Pioniergeist. Sowohl bei der Tafel als auch beim Helferkreis Demenz waren wir die ersten derartigen Einrichtungen im Landreis“, konstatierte Mittermaier. „Jeder Mensch trägt ein großes Potential an Fähigkeiten in sich, das er entdecken und umsetzen kann. Die Nachbarschaftshilfe bietet mit ihren verschiedenen Angeboten jedem Interessierten eine Möglichkeit des sich Einbringens.“ Wer sich engagiere, müsse nicht nur Zeit aufwenden, sondern erhalte auch etwas zurück, konstatierte Mittermaier: „Freude, Zufriedenheit und Anerkennung.“

 

Die langjährige in der Nachbarschaftshilfe engagierten Personen erhielten neben einer Urkunde auch eine Flasche Sekt mit einem speziell für die Nachbarschaftshilfe gravierten Glas und eine Sonnenblume. (tr)


Ein großes Dankeschön für langjähriges Engagement

Für ihren Einsatz wurden bei der 15-Jahr-Feier zahlreiche Ehrenamtliche ausgezeichnet.

Seit Anfang an dabei sind Elisabeth Eicher, Luise Mitterlechner, Betty Mittermaier, Hilde Mittermaier, Monika Rudolf, Brigitte Sterr und Gisela Wilhelm.

Seit mehr als zehn Jahren engagieren sich Elisabeth Anneser, Jörg Berner, Marianne Berner, Sonja Blaha, Norbert Döring, Eicher, Johann Eschbaumer, Edith Glas, Georg Mittermaier, Brigitte Museler, Annelies Rumpfinger, Konrad Rumpfinger und Erhard Wimmer. Zwischen fünf und zehn Jahren sind aktiv Wolfgang Becker, Katharina Eschle, Heinz Grundner, Annemarie Klingseisen, Sabine Müller, Peter Müller, Frieda Obermaier, Johann Prader, Anton Renner, Margot Schrallhammer, Klaus Schubbert, Zdenka Wehrberger, Gerlinde Wirth, Eleonore Witt, Leni Zehtner und Susanne Zimmer.


Gefälschte Rechnungen

Jemand versendet E-Mails mit Anhang (Rechnung), bei denen der Absender auf die Nachbarschaftshilfe Dorfen hinzuweisen scheint.

Die Nachbarschaftshilfe Dorfen versendet keine Rechnungen per E-Mail! Deshalb bitte nicht öffnen!


Neue Helfer für den Helferkreis Demenz

Das Angebot des Anerkannten Helferkreises Demenz wird sehr gerne in Anspruch genommen. Es entlastet die pflegenden Angehörigen für einige Stunden, in denen die Erkrankten umsichtig betreut werden.

Für den Einsatz bei pflegenden Familien stehen nun 20 Helferinnen und Helfer zur Verfügung. Sechs Damen und zwei Herren nahmen vor kurzem an der erforderlichen Schulung teil, die Voraussetzung für einen Einsatz im Helferkreis Demenz ist. Die Referentin Mia Schunk, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Nürnberg, gestaltete die Unterrichtsstunden sehr interessant und informativ, so dass alle neuen Helferinnen und Helfer gut gerüstet sind für ihre Einsätze.

Bereits geschulte Helferinnen nahmen an der jährlich erforderlichen Fortbildung teil, die ebenfalls von Frau Schunk referiert wurde.

Anhand von Fallgeschichten wurde das Wissen anschaulich aufgefrischt. Ebenso wurden den Helfern wichtige Informationen mitgeteilt.